IG Spielgruppen

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Spielgruppenverzeichnis

Waldspielgruppe Grüenspächt

Waldspielgruppe Grüenspächt
Sara Dorigo, Jürg Rahts
  • S: 076 5666 14 95, J: 079 392 93 51
Inhaltsbild
Mit Rucksack und Leiterwägeli machen wir uns vom Treffpunkt auf den Weg zu unserem „Waldspielplatz“. Der Weg dorthin nimmt manchmal viel Zeit in Anspruch. Da ist eine Holzstapel zu erklimmen, dort bewegt sicht etwas, das unsere Aufmerksamkeit erregt. Das Buch wird gezückt – wie heisst wohl dieser Käfer?
„Mir sind d‘Grüenspächtchinde, tog-tog-tog...“ so begrüssen wir uns, nachdem wir beim Waldsofa unseren Znüni ausgepackt haben. Mal begrüssen wir uns im „Drachenhaus“ - mal zieht es uns zu „Grossmutter Eiche“. Kaum sind die letzten Töne des Liedes verklungen, geht‘s auch schon los.
Ich klettere auf die Wurzel - wer kommt mit? Und schon klettern einige Piloten, Kapitäne oder Lokführer auf ihrem Flugzeug, Schiff oder ihrer Lok herum. Das Flugzeug gerät in einen Schneesturm, das Schiff schaukelt heftig in den Wellen hin und her, dazu peitscht der Regen über das Deck - der Fantasie und dem Wetter sind keine Grenzen gesetzt.
Wenn es plötzlich ruhig ist, dann sind einige Kinder auf ihrem „Geheimpfad“ verschwunden. Da gibt es vieles zu entdecken – mehr können wir dazu nicht sagen - ist schliesslich geheim. Ich möchte etwas schnitzen, darf ich ein Messer haben? Unter kundiger Anleitung und der nötigen Hilfe wird aus einem Ast ein Wurm, Krokodil oder sonst ein kleines Kunstwerk.
Im Frühling wenn die ersten Blätter spriessen sammeln wir Kräuter für unseren Tee. Die Einen helfen freudig mit und können ein Erdbeer - schon von einem Himbeerblatt unterscheiden.
Ich hole mir eine Säge - wer hilft mir den Baum zu fällen? Eifrig wird an einem „toten Baum“ gesägt, um ihn mit vereinten Kinderkräften umzustossen und wenn dies nicht reicht, müssen die Leiter mithelfen. Daraus bauen wir ein Holzxylophon - oder sollen wir wie der Bauer kleine Stücke sägen? - Wir brauchen schliesslich Brennholz für unsere Feuerstelle.
„Zeuseln“ unter Aufsicht ist sehr beliebt und will gelernt sein. Sobald der Tee und die gemeinsame Schlemmerplatte bereit stehen, beginnt die Znünipause. Nachdem wir unseren kleinen Hunger gestillt haben, gibt’s ein „Gschichtli“. Bei kaltem Wetter ist der Tee auch ein willkommener Handwärmer.
Die Zeit vergeht meist wie im Fluge und schon bald dürfen wir, wohl genährt mit einem feinen, frisch zubereiteten „Waldzmittag“ im Bauch, unsere Rucksäcke packen, die restlichen Utensilien ins „Leiterwägeli“ verladen und wenn es regnet die Plane über unserem Sofa herunternehmen. Bei unserem Treffpunkt warten schon unsere Mamis, Papis, Tanten etc. und nehmen angesichts der strahlenden Gesichter die manchmal geballte Ladung ‚Dreck‘ gerne in Kauf.