Geschichte
Spielbeginn, die Fortsetzung und kein Ende Engagierte Eltern gründeten 1970 erste Spielgruppen für ihre Kinder, der antiautoritäre Erziehungsstil war die Norm. In der Anfangszeit waren die Spielgruppen umstritten, besonders kritisiert wurde die frühe Trennung von der Mutter. Ausserdem fürchteten die Kindergärtnerinnen um ihre Position. Trotzdem war die Spielgruppenbewegung nicht aufzuhalten: 1975 fand an der Mütterschule Zürich die erste Ausbildung statt, und bereits 1978 erhielten die Spielgruppen vermehrt Unterstützung und Anerkennung durch Private, Institutionen und Stiftungen. Gemäss einer Umfrage aus dem Jahr 1998 besuchen auf dem Land 80-100 Prozent der Kinder im entsprechenden Alter eine Spielgruppe, in der Stadt sind es 50-80 Prozent. Die Sondernummer „Berufsbild SpielgruppenleiterIn“ dokumentiert den eindrücklichen Weg vom Ehrenamt zum Beruf und die Entwicklung der Spielgruppen in der Schweiz. | ![]() |

